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Aktien kaufen für Anfänger - so geht's

Ob Sparbuch, Tages- oder Festgeld - die Zinsen, die heute von Seiten der Banken den Sparern angeboten werden, sind so niedrig wie noch nie. Die Niedrigzinspolitik, die von der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) verfolgt wird, scheint zudem auch kein baldiges Ende zu nehmen. Selbst nach der Ära Mario Draghi, die im Oktober 2019 endet, wird die Niedrigzinspolitik wohl mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit fortgesetzt werden.

Aktien kaufen für Anfänger - so geht's
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Am Ende ist es somit keine große Überraschung, dass sich immer mehr Sparer für die Börse interessieren. Denn wer heutzutage sein Geld am Sparbuch liegen hat, der muss sich eingestehen, dass es sich hier keinesfalls um eine gewinnbringende Veranlagung handelt. Berücksichtigt man die aktuellen Zinssätze und die Inflation, so tritt tatsächlich ein realer Geldwertverlust ein. Das Geld wird - obwohl veranlagt - weniger.

Doch worauf ist zu achten, wenn man sich gegen die traditionellen Veranlagungen entscheidet und sein Geld in Aktien stecken möchte?

Man sollte niemals nur auf sein Bauchgefühl hören

Natürlich mag das für den Großteil der Sparer wohl überflüssig wirken, aber es gibt durchaus einen nicht zu unterschätzenden Teil, der ausschließlich auf sein Bauchgefühl hört und das Geld in x-beliebige Aktiengesellschaften steckt. Nur dann, wenn man den gesamten Mechanismus hinter dem Wertpapierhandel kennt und zudem auch verstanden hat, stehen die Chancen gut, dass man auch erfolgreich investiert.

Schon Warren Buffett, einer der erfolgreichsten Aktienhändler auf diesem Planeten, hat schon gesagt, dass man nur dann investieren soll, wenn man sich auch mit den Produkten auskennt. Das heißt, es geht auch darum, dass man in Erfahrung bringt, welche Pläne die Aktiengesellschaft verfolgt, welche Produkte, Waren oder Dienstleistungen angeboten werden und ob es mitunter erfolgversprechende Zukunftsprojekte gibt.

In Kombination mit der technischen wie fundamentalen Analyse kann man so durchaus erfolgversprechende Aktiengesellschaften finden, sodass man sich am Ende über einen attraktiven Gewinn freuen darf.

Nur frei zur Verfügung stehendes Geld verwenden

Wer in Aktien investiert, der sollte wissen, dass es sich in den meisten Fällen erst dann um eine ertragreiche Geldanlage handelt, sofern auch langfristig investiert wird. Trotz aller Krisen haben die Aktienmärkte in den letzten zwei Jahrzehnten eine durchschnittliche Rendite von 8 Prozent/Jahr erzielt - hier können kein Sparbuch, kein Tages- und auch kein Festgeld mithalten.

Mitunter muss man aber auch starke Nerven haben. Schwankungen können dafür sorgen, dass es auch zu Verlusten kommen kann. Stürmische Zeiten müssen daher immer ausgesessen werden. Wer also das investierte Geld nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes benötigt, der kann auf bessere Börsenzeiten warten - wer hingegen das Geld dringend braucht, der muss eventuell zu schlechten Zeiten verkaufen.

Grenze setzen

Investiert man in Wertpapiere, so geht es auch darum, dass man Grenzen festsetzt. Das heißt, man sollte sich im Vorfeld für einen Höchst- wie auch Mindestkurs entscheiden. Das bedeutet, man entscheidet schon vor dem Investment, wann man sich wieder von den Aktien trennt.

Vor allem ist das auch wichtig, wenn es darum geht, die Aktien wieder gewinnbringend verkaufen zu wollen. Denn viele Anfänger verkaufen zu früh, sodass sich kein höherer Gewinn einstellen kann - das heißt, sie bringen sich selbst um den Gewinn.

Werden also im Vorfeld für einen selbst Grenzen festgelegt, so hat man einen besseren Überblick und verhindert so einen übereilten Kauf.

Mit oder ohne Beratung investieren?

Man kann ohne Empfehlungen auch online Aktien kaufen oder einen Termin bei seiner Hausbank ausmachen und sich dann vor Ort von seinem Kundenbetreuer beraten lassen. Zu beachten ist aber, dass Berater, die mitunter bestimmte Vorgaben der Bank umsetzen müssen oder gar auf Provisionsbasis vermitteln, natürlich nicht immer jene Produkte empfehlen, die der Anleger auch tatsächlich braucht. Selbst bei der Beratung geht es also um die Diversifikation.


Verschiedene Informationsquellen heranziehen

Investiert man in Aktien, so ist es ratsam, sein Wissen aus verschiedenen Informationsquellen zu beziehen. Das heißt, man sollte sich mit mehreren Prognosen auseinandersetzen und nicht das gesamte Ersparte auf Grundlage einer einzigen Empfehlung investieren. Wichtig ist zudem auch, dass das Geld auf mehrere Aktiengesellschaften aufgeteilt wird, die sich in unterschiedlichen Branchen wie Ländern befinden.

Bilder:
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