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Geld sparen im Studium

Studieren kostet Geld und Studenten verfügen häufig nur über eine geringe Summe, von der sie im Monat leben müssen. Das heißt: Lebensmittel und Kleidung kaufen, die Miete zahlen und auch Materialien für das Studium anzuschaffen. Da gilt es, an bestimmten Stellen Geld zu sparen. Hierfür haben wir einige Tipps zusammengestellt – denn insbesondere Studenten gehören in Deutschland und vielen anderen Ländern einer Gruppe an, die in vielen Situationen begünstigt wird. Nutzen Sie das als Student intensiv und sparen Sie allein schon aufgrund von Studentenrabatten viel Geld!

Geld sparen im Studium
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Wo lässt sich im Studium Geld sparen? Mit dieser Frage setzen wir uns in diesem Artikel auseinander und zeigen einige Möglichkeiten auf, wie Studenten von ihrem Geld möglichst günstig leben können. Zunächst steht beim Umzug in eine andere Stadt erst einmal die Frage an:

Wo wohnen?

Sicher ist es in den meisten Fällen günstiger, ein Zimmer in einem Studentenwohnheim oder einer Wohngemeinschaft zu mieten, als gleich nach einer ganzen Wohnung zu suchen. Neben der Tatsache, dass alleine wohnen mehr Geld kostet, hat es auch einen positiven gesellschaftlichen Aspekt, mit anderen zusammenzuleben – sei es im Wohnheim, wo man sich eine Küche teilt oder immer mal unter Zimmernachbarn treffen kann, oder in einer WG, die vielleicht sogar über einen Gemeinschaftsraum verfügt. Ein kurzes Gespräch in der Küche nebenbei, ein nettes Abendessen oder ein gemeinsamer Fernsehabend kann sehr schön sein und erleichtert das Einleben in der neuen Umgebung. Es empfiehlt sich in jedem Fall, mit anderen zusammenzuziehen – und sei es nur, um Geld zu sparen. Studentenwohnheime werden noch dazu in vielen Fällen subventioniert und bieten so häufig eine günstige Alternative für eine eigene Wohnung.

Was essen?

Studierende, die einen Cent dreimal herumdrehen müssen, setzten sich auch mit der Frage auseinander, wo und wie sie besonders günstig essen können. Dabei ist schließlich nicht nur darauf zu achten, dass man satt wird, sondern auch darauf, dass die Ernährung einigermaßen gesund ist. Für Studenten, die sich auch gerne einmal in die Küche stellen, gibt es inzwischen verschiedene Kochbücher auf dem Markt, die preiswerte und vielfältige Rezepte vereinen und zum Ausprobieren anregen. Ob mit dem kreativen Titel Satt durchs Semester oder dem einfachen Studenten Kochbuch!: Sie alle fordern dazu auf, den Kochlöffel zu schwingen. Genaue Preisangaben zu den Rezepten gibt es in unserem Sparkochbuch und für die Studentenparty darf das Buch Richtig feiern (fast) ohne Geld fast nicht fehlen.

Wo essen?

Doch auch außerhalb der eigenen Küche gibt es preiswerte Angebote für Studenten, warmes und kaltes Essen für relativ wenig Geld. Da ist zum einen die heißgeliebte Mensa, die – ebenfalls subventioniert – zum Mittagstisch für günstige Preise verschiedene warme Gerichte anbietet, dazu Salatbeilage, Nachtisch und günstige Getränke. Dort treffen sich viele Studierende vor, zwischen oder nach den Vorlesungen und nutzen gleich die Gelegenheit, die neuesten Neuigkeiten auszutauschen. Zum anderen gibt es auch von Gastronomiebetrieben zunehmend Angebote für Studenten: ob den Mittagstisch mit einem Gericht für 4,50 € oder den Studententag mit einem Extra-Burger-Angebot. Schauen Sie sich in Ihrer Stadt ein wenig um, dann werden Sie auf viele Möglichkeiten stoßen, mittags ein günstiges warmes Essen zu bekommen.

Und wenn´s auf große Reise geht

Als Studierender ist man viel unterwegs: der Besuch bei den Eltern oder bei Freunden mit anderen Studienorten, die Exkursion oder die Urlaubsreise in den Semesterferien, bei der die Welt erkundet wird. Hier lässt sich viel Geld sparen, indem man sich rechtzeitig über Preise informiert. Fährt man mit dem Zug, so sind Frühbucherrabatte eine Möglichkeit, Geld zu sparen. Nutzt man häufiger die Bahn, bietet sich der Kauf einer BahnCard an: Mit einem Studentenausweis erhalte ich eine BahnCard 50 mit einem Jahr Gültigkeit bereits für 122,-€ anstelle von 240,-€ und spare bei jeder Bahnfahrt 50 % des Fahrpreises. Jedoch ist die Bahn nicht das einzige – und nicht immer das günstigste – Verkehrsmittel: Häufig bietet es sich auch an, Mitfahrgelegenheiten zu suchen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Schließlich gibt es sicher noch mehr Studierende an der Uni, die aus der Heimatstadt kommen und ab und an nach Hause fahren. Fernreisebusse können ebenso als Alternative dienen – und inzwischen gibt es sogar unter deinbus.de eine Bus-Mitfahrzentrale, über die man, sofern man genügend Mitreisende findet, eine eigene Busstrecke zusammenstellen kann.

Studentenrabatte nutzen

Studentenrabatte gibt es nicht nur auf die BahnCard: Auch in vielen Museen, Theatern, Schwimmbädern, Fitnessstudios usw. werden Studierende als eine eigene Gruppe behandelt, die häufig zu billigeren Eintrittspreisen eingelassen wird. Jedoch ist es dabei wichtig, sich als Student ausweisen zu können, deshalb: Führen Sie immer schön den Ausweis mit sich – allein so können Sie ihn zücken, wenn er benötigt wird und sparen sich den teuren Eintrittspreis!

Studieren kostet Geld

Auch Studienmaterialien sind nicht unbedingt billig. Doch hier gibt es ebenso Möglichkeiten, die Ausgaben in Grenzen zu halten. Fachbücher sind beispielsweise immer sehr teuer. Kein Student muss jedoch zu Beginn seines Studiums gleich alle wichtigen wissenschaftlichen Bücher im Regal stehen haben: Diese stehen auch in der Bibliothek zum Ausleihen zur Verfügung. Möchten Sie doch einmal eines der Bücher selbst besitzen, schauen Sie sich erst einmal um, ob Sie es nicht gebraucht kaufen können. Häufig hängen ältere Semester Verkaufsangebote ans schwarze Brett in der Uni oder in der Bibliothek und Sie bekommen die Bücher billiger als wenn Sie sie neu kaufen. Außerdem können Sie in Antiquariaten oder online, bspw. auf www.zvab.com, nach gebrauchten Büchern suchen und diese dort zu günstigeren Preisen erstehen.

Das Notebook – der ständige Begleiter

Ohne PC oder Notebook zu studieren, ist heutzutage fast undenkbar. Hausarbeiten wollen geschrieben, PowerPoint-Präsentationen erstellt werden und dabei wird keine Rücksicht auf das Sparschwein des Studierenden genommen. Aber auch die Anbieter von Notebooks haben ein Herz für Studenten und bieten häufig Studentenrabatte. Informieren Sie sich darüber, bevor Sie sich für einen Laptop entscheiden und sparen Sie beim Einkauf – nicht an Qualität, sondern Ihr Geld!

Das Handy ruft – und kostet

Gleiches gilt für Handytarife. Der Telefonanschluss lässt sich gut und gerne durch eine Homezone ersetzen, das Handy ist und bleibt eines der wichtigsten Kommunikationsmittel während des gesamten Studiums. Deshalb sollte man sich auch hier Gedanken darüber machen, wie viel Geld man fürs Telefonieren, SMS-Schreiben, für Kommunikation ausgeben möchte, und recherchieren, welche Möglichkeiten es gibt. Viele Mobilfunkanbieter berücksichtigen den Studentenstatus und haben eigene Angebote für einen günstigen Studententarif.

Staatliche Unterstützung beim Studium?

Studieren bedeutet nicht nur, Geld auszugeben, sondern auch, sich darum zu kümmern, woher man Geld bekommen könnte. Zu Beginn des Studiums sollten Sie zunächst einmal BAföG beantragen. Durch das Bundesausbildungsförderungsgesetzt wurde festgelegt, dass Studierende, von dem Einkommen der Eltern abhängig, in vielen Fällen während ihres Studiums finanzielle staatliche Unterstützung erhalten sollen. Aber auch, die Möglichkeit, sich etwas dazuzuverdienen, indem man beispielsweise einen Job als studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl annimmt oder Tutorien für Kommilitonen gibt, sollte man in Erwägung ziehen. Eine speziell auf Studenten zugeschnittene Jobplattform ist www.studentjob.de mit Nebenjobs oder saisonaler Arbeit – ganz einfach und bequem bewerben!

Studententarife bei Versicherungen

Auch Studenten brauchen Versicherungen. Ob Kranken- oder Haftpflichtversicherung – immer gibt es preisliche Unterschiede und häufig auch besonders günstige Angebote an Studenten. Nutzen Sie als Studierender die Möglichkeit, sich sorgfältig zu informieren und das günstigste Preis-Leistungs-Verhältnis für sich auszuwählen.

Lesen zu Studentenpreisen

Auch bei Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen gilt häufig: Können Sie einen Studentenausweis vorlegen, zahlen Sie weniger für Ihr Abonnement. So können Sie sich preiswert mit der regionalen Tageszeitung, der Sportzeitschrift oder dem Wochenmagazin auf dem Laufenden halten – und sparen damit gegenüber dem Kauf zum Normalpreis eine ganze Menge Geld. Alternativ verfügen Universitätsbibliotheken und auch Stadtbüchereien häufig über eine Zeitungsecke: Dort jeden Tag mal kurz vorbeizuschauen und die aktuellsten Nachrichten zu lesen, ist eine gute Alternative zum Abonnement einer Zeitung.

Zu guter Letzt: Die internationale Studentenkarte

Schon einmal etwas von der international student identity card gehört? Diese Karte kann jeder Studierende beantragen und damit weltweit von bestimmten Benefits profitieren. Partner aus verschiedensten Bereichen – Sport, Kultur, Bildung, Wirtschaft, Gastronomie etc. – geben Kunden mit der internationalen Studentenkarte Rabatte auf ihre Preise. Auch das Reisen kann damit billiger werden, bspw. erhalten Besitzer der Karte Rabatte auf Flugpreise oder Hostelbuchungen – und online gibt es ebenfalls Vergünstigungen, vom Office-Paket bis hin zum Virenschutz: Die internationale Studentenkarte zu beantragen, lohnt sich in jedem Fall: Denn sparen können Studenten damit eine Menge, wenn sie sie gut einsetzen.

Ob Student oder nicht: Sie kennen noch mehr Tipps, wie Studenten Geld sparen können? Wir freuen uns zusammen mit unseren Lesern über weitere Anregungen – im Kommentarbereich oder auf Facebook.

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