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Spartipps für den Alltag: 10 Tipps, um Energiekosten effizient zu senken

Bitte lassen Sie sich nicht von den aktuell vergleichsweise niedrigen Strom- und Heizölpreisen dazu verleiten, Ihre Sparmaßnahmen einzustellen. Das derzeitige Überangebot beim Erdöl, welches für die Preisdelle verantwortlich ist, wird nicht von Dauer sein. Eine Begrenzung der Förderquoten durch die OPEC oder ein strenger Winter könnten für eine sofortige Umkehr der Preisentwicklung sorgen. Wir geben Ihnen 10 Tipps fürs Energiesparen.

Spartipps für den Alltag: 10 Tipps, um  Energiekosten effizient zu senken
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Tipp 1: Stellen Sie Ihre Heizung auf umweltfreundliche Varianten um!

Viele Bundesländer fördern gerade jetzt die Modernisierung alter Heizungen im Rahmen ihrer umweltpolitischen Ziele. Außerdem kann durch eine Umstellung der Heizung eine Lösung vom Ölpreis erzielt werden. Heizsysteme, für die nachwachsende Brennstoffe verwendet werden, sind jetzt und auch in Zukunft interessant. Möchten Sie beispielsweise zu einer Pelletheizung wechseln, können Sie sich hier über die Preisentwicklung informieren. Mit solch einem Wechsel würden Sie sogar dem Trend folgen. Laut einer Erhebung der DEPI, des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks und der HKI gab es im Jahr 2012 in Deutschland rund 278.600 Pelletheizungen. 2015 wird deren Anzahl auf rund 400.000 steigen (siehe Statistik).


 
Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/171886/umfrage/anzahl-der-pelletheizungen-in-deutschland/

Tipp 2: Bei Neuanschaffungen auf Energieeffizienzklasse achten!

Sie brauchen eine neue Waschmaschine oder einen neuen Kühlschrank? Dann geben Sie sich mit der Energieeffizienzklasse A nicht zufrieden. Mittlerweile gibt es Haushaltsgeräte mit der Energieeffizienzklasse A+++, durch die der Energieverbrauch erheblich gesenkt werden kann. Die Differenz zwischen einem Kühlschrank mit der Energieeffizienzklasse B und einem vergleichbaren Modell mit der Klasse A+++ macht pro Jahr mehr als 70 Euro aus.

Tipp 3: Nutzen Sie Eco-Programme!

Sowohl bei der Waschmaschine als auch beim Geschirrspüler gibt es Eco-Programme mit verkürzter Laufzeit, die dann geeignet sind, wenn nur geringe Verschmutzungen beseitigt werden müssen. Verfügen diese Geräte nicht über derartige Eco-Programme, sorgt auch eine Reduzierung der Temperatur für kräftige Einsparungen. Das Gleiche gilt in Bezug auf die Beladung. Waschmaschine und Geschirrspüler sollten nur dann gestartet werden, wenn ihre Kapazität voll ausgelastet ist. Die einzige Ausnahme wäre hier eine Waschmaschine mit automatischer Ladungserkennung.

Tipp 4: Ungenutzten Raum in Kühlgeräten mit Styropor "füttern"!

Wenn Sie die Kühlschranktür oder Gefrierschranktür öffnen, findet immer ein Luftaustausch statt. Die eingedrungene Warmluft muss bis auf die Solltemperatur gekühlt werden. Je mehr ungenutzten Raum es in den Kühlgeräten gibt, desto höher ist die zu kühlende Luftmenge. Ungenutzte Ablageflächen sollten Sie deshalb mit Styropor ausstopfen. So kann die ausgetauschte Luftmenge minimiert werden. Außerdem hilft eine gute Planung, die Anzahl der notwendigen Türöffnungen und damit auch den Energieverbrauch zu reduzieren.

Tipp 5: Restwärme und Warmhaltebehälter nutzen!

In den meisten Haushalten gibt es inzwischen Elektroherde. Es ist egal, ob ein Herd mit klassischen Platten oder mit Ceranfeld in der Küche steht. Restwärme fällt immer an. Das heißt, dass beim Garen von Reis, Kartoffeln und Nudeln die Energiezufuhr bereits einige Minuten vor dem Ende der Garzeit abgeschaltet werden kann. Wer regelmäßig kocht, kann auf diese Weise einige Kilowattstunden pro Jahr sparen.

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Tipp 6: Ausschalten statt Standby!

Auch wenn Fernseher, Stereoanlage, Drucker und Co. im Standby-Modus nur wenig Energie brauchen, addiert sich aber der unnötige Energieaufwand allein schon durch die Anzahl der mittlerweile in den Haushalten vorhandenen Geräte. Wer den Ausschalter betätigt oder den Stecker zieht, findet etwas geringere Zahlen auf der Stromabrechnung vor. Eine Ausnahme sind Tintenstrahldrucker. Sie sollten nicht vom Netz getrennt werden, da die meisten Modelle nach einer solchen Unterbrechung der Stromzufuhr das Reinigungsprogramm starten, bei dem teure Druckertinte verschwendet wird.

Tipp 7: Leuchtmittel austauschen!

Klassische Glühbirnen benötigen viel Strom bei einer vergleichsweise geringen Lichtausbeute. Wenn Sie solche alten Lampen haben sollten, ersetzen Sie diese so schnell wie möglich durch moderne LED-Leuchten. LED-Leuchtsysteme benötigen nur einen Bruchteil des Stroms, den traditionelle Glühbirnen verschwenden. Ein Ersatz lässt sich für alte Lampen aufgrund der seit 2012 geltenden Handelsbeschränkungen für energieintensive Leuchtmittel ohnehin nicht vermeiden.

Tipp 8: Wasserkocher und Mikrowelle verstärkt nutzen!

Sie zählen sich zu den Teetrinkern? Dann erwärmen Sie das Teewasser nicht auf der Herdplatte, sondern nutzen Sie den Wasserkocher. Dort sollten Sie auch immer nur so viel Wasser einfüllen, wie Sie tatsächlich benötigen. Auch sollten Sie Essen nicht auf der Herdplatte erwärmen, sondern die Mikrowelle dafür benutzen. Die Leistung der Herdplatte unterscheidet sich häufig nicht von der Mikrowelle, aber Letztere benötigt wesentlich weniger Zeit für die Erwärmung.

Tipp 9: Bewegungsmelder statt Zeitschaltuhren einbauen!

Sie sind Besitzer eines Eigenheims oder Mehrfamilienhauses mit mehreren Etagen? Verwenden Sie zur Steuerung der Treppenhausbeleuchtung statt der üblichen Zeitschaltuhren lieber Bewegungsmelder. Dann wird das Licht immer nur in dem Bereich eingeschaltet, in dem Sie sich gerade bewegen. Auch für Gästetoiletten sind Bewegungsmelder eine gute Wahl. So bleibt das Licht nicht stundenlang eingeschaltet, nur weil ein Nutzer vergessen hat, es nach der Benutzung der Toilette wieder auszuschalten.

Tipp 10: Räume in der oberen Etage mit Tageslichtspots bestücken!

Warum wollen Sie in Fluren und Arbeitsräumen in den oberen Etagen Geld durch das dauerhafte Einschalten der künstlichen Beleuchtung verschenken. Tageslichtspots sind eine gute Möglichkeit, langfristig die Energiekosten effizient zu senken. Diese lassen sich bei den meisten Gebäuden auch problemlos nachrüsten. Diese einmalige Investition rechnet sich angesichts der hohen Stromkosten und der langen Lebensdauer dieser Technik auf jeden Fall.

Tipps vom WWF

Fazit: Es gibt in jedem Haushalt Möglichkeiten zur Senkung der Energiekosten. Teilweise sind dafür nicht einmal Investitionen notwendig, sondern es muss nur auf das eigene Verhalten geachtet werden.

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