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Teures Girokonto? Warum sich ein Kontowechsel jetzt lohnt

In Zeiten der Niedrigzinspolitik drehen Banken zunehmend an der Kostenschraube. Viele Leistungen, die früher kostenfrei nutzbar waren, werden von Banken nun in Rechnung gestellt. Vor allem in puncto Girokonto werden die Banken immer kreativer, wenn es um alternative Einnahmequellen geht. Nicht selten zahlen Verbraucher für Überweisungen, Abhebungen oder die Girocard – und zwar zusätzlich zu den Kontoführungsgebühren. Doch die Stiftung Warentest hat gezeigt, es gibt nach wie vor kostenlose Girokonten, warum also Gebühren zahlen?

Teures Girokonto? Warum sich ein Kontowechsel jetzt lohnt
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Keine Scheu vor einem Kontowechsel

Drei Viertel der Deutschen haben noch nie ihr Konto gewechselt. Viele Verbraucher fürchten sich vor einem zu hohen organisatorischen Aufwand oder wissen schlichtweg nicht, wie sie ihr Konto reibungslos kündigen können. Das ergab eine Bitkom Studie (https://www.bitkom.org/Presse/Pressegrafik/2016/Juni/Bitkom-Praesentation-Digital-Banking-06-06-2016-final.pdf) im Jahr 2016. Die große Wechselscheu der Kunden spielt vor allem einem in die Karten: den Banken, die immer höhere Gebühren für ihre Konten verlangen. Verbraucher sollten dies nicht so einfach hinnehmen und die diversen Konto-Angebote miteinander vergleichen. Zumal der Kontowechsel mittlerweile so einfach ist, dass niemand mehr davon zurückschrecken muss.

Es gibt sie, die Kontowechselhilfe

66 Prozent der Deutschen ist unzufrieden mit den Konditionen ihrer Bank, ganze 29 Prozent sind mit dem Ausbau des Filialnetzes nicht zufrieden, so eine Erhebung der Forsa. Umso mehr verwundert es, dass die Deutschen zu den wechselfaulsten Nationen gehören. Viele Verbraucher sind sich der gesetzlich geregelten Kontowechselhilfe nicht bewusst und scheuen daher den Kontowechsel. Seit dem letzten Jahr erlassenen Zahlungskontengesetz gestaltet sich der Kontowechsel jedoch deutlich einfacher, als bisher:

Der Verbraucher hat seit dem 18. September 2016 einen Anspruch darauf, dass der alte und der neue Anbieter bei einem Kontenwechsel des Kunden zusammenarbeiten“

Die bisherige Bank ist bei Inanspruchnahme der Kontowechselhilfe verpflichtet, ihre Daten binnen fünf Werktagen an die neue Bank zu übermitteln. So erhält das neue Kreditinstitut Informationen zu den Daueraufträgen, Lastschriftmandaten und regelmäßigen Kontoeingängen. Die neue Bank muss diese auf das Konto übertragen. Hierfür hat sie ebenfalls fünf Arbeitstage Zeit. Um die Kontowechselhilfe in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie der Bank lediglich eine schriftliche Ermächtigung erteilen. Eine Mustervorlage hierzu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz.

Wo gibt es noch günstige Konten?

Die Stiftung Warentest hat kürzlich 245 Kontomodelle verglichen, lediglich 23 davon punkten als wirklich kostenloses Girokonto. Bei den meisten Kontoarten muss der Verbraucher heutzutage also tief in die Tasche greifen. Die Kosten sind dabei häufig im Kleingedruckten versteckt. Somit sind sich viele Kunden bis zur Abrechnung der Bank gar nicht aller Kosten bewusst. Die Mehrheit der Verbraucher nehmen die teilweise absurden Kosten dennoch in Kauf, ohne nach den letzten günstigen bis hin zu kostenlosen Alternativen (https://kostenloses-girokonto.biz/) zu suchen.

Mit den höchsten Kosten muss bei Filialbanken gerechnet werden. Diese haben aufgrund ihres Filialnetzes höhere Kosten zu decken, als die online agierenden Direktbanken. Da sich die Direktbanken erhebliche Kosten einsparen, schaffen sie es eher, den Verbrauchern ein kostenfreies Konto bereitzustellen. Die Konten der Direktbanken bieten den Kunden außerdem deutlich niedrigere Dispozinsen. Kunden sollten daher jetzt die Chance ergreifen und zu den letzten erhältlichen kostenlosen Konten wechseln.


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