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Wie funktionieren Krypto-Sparpläne?

Haben sich die Deutschen noch vor wenigen Jahren nur für das Sparbuch interessiert, so mag es heutzutage hingegen der Sparplan sein, für den sich immer mehr Anleger wie Sparer begeistern lassen. Es gibt aber nicht nur den Riester-Sparplan, sondern auch Fondssparpläne mit ETFs, Aktien wie Kryptowährungen.

Wie funktionieren Krypto-Sparpläne?
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Aufgrund der Tatsache, dass das Grundprinzip von Sparplänen relativ einfach ist und man sich hier attraktive Gewinne erwarten kann, ist es somit nachvollziehbar, warum Sparpläne immer beliebter werden. Denn entweder werden wöchentlich oder monatlich Beträge investiert - die Höhe des Betrags kann frei gewählt werden. Zudem gibt es keine zeitlichen Vorgaben: Investiert wird solange, bis man das Geld benötigt bzw. ausgeben möchte, wobei einem klar sein muss, dass ein langer Anlagehorizont sehr wohl von Vorteil ist. Denn je länger man mit einem Sparplan investiert, desto höher stehen die Chancen, dass eine attraktive Rendite entsteht.

Langfristig in Kryptowährungen investieren

Wie bereits erwähnt, gibt es neben Aktien wie ETFs auch die Möglichkeit, sein Geld in Kryptowährungen zu stecken. Wenn es darum geht, einen flexiblen Sparplan einzurichten, mag besonders der österreichische Anbieter Bitpanda überzeugen. Die Mindestinvestitionssumme beträgt 25 Euro/Woche, das wöchentliche Maximum wird mit 500 Euro vorgeschrieben. Den Zeitpunkt, wann investiert wird, legt der Sparer bzw. Anleger fest. Entweder wird wöchentlich, alle zwei Wochen oder pro Monat investiert. All jene, die hingegen mit kurzfristigen Preisentwicklungen spekulieren, sollten einen Blick auf Bitcoin Prime werfen. Denn neben der Möglichkeit, mit einem Sparplan in den Kryptomarkt zu investieren, kann man natürlich auch auf die Preisentwicklung wetten oder Coins von Kryptowährungen erwerben, im digitalen Portemonnaie aufbewahren und verkaufen, wenn der Preis gestiegen ist.

Für Bitpanda spricht nicht nur der große Funktionsumfang - hier gibt es Sparpläne sowie einen Krypto-Index -, sondern unter anderem ein sehr einfach gestaltetes Design, eine benutzerfreundliche Oberfläche sowie eine Vielfalt an Kryptowährungen.

Bitcoin und Co. sind zwar Währungen, werden aber auch gerne als Spekulationsobjekte gesehen. Aufgrund der Tatsache, dass die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank, der EZB, in naher Zukunft nicht beendet werden wird, mag es somit auch nachvollziehbar sein, dass sich selbst sicherheitsorientierte Anleger nach Alternativen umsehen.

Und mit einem Sparplan ist es sehr wohl möglich, das Risiko zu reduzieren. Und genau darum geht es den sicherheitsorientierten Anlegern, die sich bewusst werden müssen, dass man mit einem Sparbuch (oder Tagesgeldkonto) keine Gewinne mehr erzielen kann.

Es gibt keine Garantie

Aber was spricht letztlich für den Sparplan? Wichtig ist, dass man sich von Anfang an mit den Gefahren vertraut macht - das heißt, investiert man in Bitcoin und Co., so besteht immer die Gefahr, dass man Geld verliert.

Kryptowährungen sind ausgesprochen volatil - das heißt, Höhenflüge wie Talfahrten sind keine Seltenheit. Lag der Preis des Bitcoin Mitte 2016 noch bei rund 500 US Dollar, so übersprang die Kryptowährung Anfang Januar 2017 die 1.000 US Dollar-Grenze. Zwölf Monate später, also im Dezember 2017, kratzte der Bitcoin an der 20.000 US Dollar-Hürde - stürzte wenig später aber in Richtung 10.000 US Dollar ab. Ende 2018 kostete ein Bitcoin rund 3.000 US Dollar.

Auch wenn der Bitcoin aktuell bei 13.800 US Dollar liegt (Stand: Anfang November 2020) und es vielversprechende Prognosen gibt, so gibt es keinerlei Garantie, dass der Höhenflug fortgesetzt wird bzw. es nicht doch wieder zu einem Absturz kommt.

Der Cost Average Effekt

Wer Monat für Monat einen Betrag investiert, der bekommt für sein Geld immer einen Teil der digitalen Münze - die Größte des Teils richtet sich nach dem Preis. Sind es pro Monat 200 Euro, so gibt es um die investierte Summe einmal ein größeres Stück, dann wieder ein kleineres Stück. Der Cost Average Effekt ist letztlich auch das Geheimnis des Erfolgs eines Sparplans. Da immer zu einem anderen Preis investiert wird, entsteht am Ende eine Durchschnittsrendite - und die ist in der Regel, sofern ein langfristiger Anlagehorizont verfolgt wird, (fast) immer positiv.

Wichtig ist, dass man immer auf die Gebühren achtet. So auch, wenn man sich für Bitpanda entscheidet. Denn die Gebühren nagen an den Gewinnen.

Bilder:
https://pixabay.com/de/photos/finanzen-w%C3%A4hrung-bitcoin-krypto-3333925/
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