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Wie man 2021 von Amazons Wachstum profitieren könnte

Der im Online-Handel erwirtschaftete Umsatz ist in den letzten Jahren immer weiter gewachsen und hat sich zwischen 2010 und 2019 sogar auf knappe 60mrd. Euro verdreifacht. Auch im Jahr 2020 war der Umsatz im Online-Handel so hoch wie noch nie, nicht zuletzt wegen der Corona-Krise, die uns allen nochmal gezeigt hat, wie wichtig der Online-Handel ist.

Wie man 2021 von Amazons Wachstum profitieren könnte
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Aber es gibt auch einen anderen Grund für dieses enormen Wachstum: Immer mehr Gründer vertreiben ihre Produkte ausschließlich online und gründen bereits aus dem Zweck, von der enormen Reichweite des Internets zu profitieren. Damit hat sich eine ganze neue Möglichkeit für alle aufgetan, die sich hauptberuflich oder neben ihrem Job selbstständig machen möchten, um mit der Möglichkeit des E-Commerce eine stabile Einkommensquelle aufzubauen. Aber wie funktioniert das, wenn man nicht das Startkapital für ein breites Produktsortiment bzw. einen eigenen Online-Shop hat?

Im E-Commerce kann man zwischen Online-Shops und Marktplätzen unterscheiden. In einem Online-Shop findet man immer nur Produkte, die der Betreiber selbst unter eigenem Namen verkauft. Ein Marktplatz hingegen bietet eine Plattform, auf der jeder Verkäufer seine Produkte anbieten kann. Das bedeutet, man kann bereits mit einem einzigen Produkt starten und profitiert dabei von der starken Reichweite des Marktplatzes.

Der größte und damit vielversprechendste Marktplatz dürfte jedem bekannt sein. Es handelt sich nämlich um Amazon. Aus dem damaligen Buchversand hat sich die heute umsatzstärkste Online-Verkaufsplattform entwickelt. Das hat Amazon nicht nur mit eigenen Produkten geschafft, sondern vor allem durch Drittanbieter, die Amazon lediglich als Vertriebsweg verwenden. Im Jahr 2019 hatten Drittanbieter auf Amazon insg. 29 % Umsatzanteil am gesamten E-Commerce Umsatz in Deutschland. Aber wie funktioniert der Amazon Marktplatz und wie kann man seine eigenen Angebote erstellen?

Amazon FBA

Über das sogenannte FBA Programm von Amazon, können Verkäufer ihre Produkte direkt bei Amazon lagern und per Prime von Amazon versenden lassen. Das unterscheidet Amazon auch von den meisten anderen Marktplätzen, bei denen man seine Produkte noch selbst verschicken muss. Auch die Kunden wissen, dass Amazon zuverlässig und schnell versendet und kaufen daher lieber dort, als bei anderen Plattformen. Aber was lässt sich überhaupt gut verkaufen?

Irgendetwas auf Amazon zu verkaufen funktioniert nicht mehr, daher muss man vorher herausfinden, wo es entsprechende Potenziale gibt. Das geht mit verschiedenen Tools, die einem den Umsatz von Kategorien, Ergebnisseiten und einzelnen Produkten anzeigen. Ist ein Produkt schlecht optimiert und generiert viel Umsatz, stehen die Chancen gut, dass man mit einem besseren Produkt Erfolg hat. Primär geht es also darum, mittelmäßige Produkte zu verbessern, diese produzieren zu lassen und anschließend mit einem top optimierten Angebot auf Amazon zu verkaufen.

Dieser Prozess wiederholt sich immer wieder und mit jedem neuen Produkt steigt das Einkommen und der Wert des Unternehmens. Somit eignet sich Amazon FBA nicht nur, um nebenbei etwas Geld dazuzuverdienen, sondern auch, um sich langfristig ein großes Vermögen bzw. verkaufbares Unternehmen aufzubauen.

Das beste Beispiel dafür, was mit Amazon FBA möglich ist, liefert die Marke ANKER. Diese produziert Elektronikprodukte, welche zunächst nur auf Amazon verkauft wurden. Heutzutage macht ANKER einen jährlichen Umsatz von fast einer Milliarde USD.

Wie viel Startkapital für Amazon FBA?

Amazon FBA ist die beste Möglichkeit, wenn man ein eigenes Unternehmen mit eigenen Produkten gründen möchte, aber noch nicht so viel Startkapital zur Verfügung hat. Denn auf Amazon kann man potenzielle Produkte seinem Startkapital anpassen. Wenn sich ein Konkurrenzprodukt z.B. 250-mal im Monat verkauft, dann weiß man, dass man für die eigene erste Bestellung ca. 500 Einheiten einplanen sollte. Je weniger sich ein Produkt verkauft, desto weniger Startkapital braucht man. Trotzdem gibt es eine Untergrenze:

Neben den Einkaufskosten hat man noch andere Ausgaben, die bei einem Amazon FBA Business unvermeidlich sind. Damit man diesbezüglich nicht in Schwierigkeiten gerät, sollte man mindestens 3.000 € für den Start einplanen. Den größten Teil dieser Summe machen Einkaufskosten gefolgt von Importkosten (wenn man in China produziert) und den Produktbildern, welche man unbedingt professionell anfertigen lassen sollte. Noch besser ist es, sich ein bisschen mehr Geld einzuplanen, damit man während dem Produktlaunch konstant Werbung schalten kann.

Wie wird man mit Amazon FBA erfolgreich?

Die Grundlage von Amazon FBA ist ein gutes Produkt. Ohne ein gutes Produkt bekommt man zum einen keine guten Bewertungen, zum anderen versinkt man langfristig in der Masse schlechter Angebote. Das wichtigste ist also, genug Zeit in die Produktentwicklung zu stecken und solange nach einem Hersteller zu suchen, bis man einen gefunden hat, der die gestellten Anforderungen erfüllen kann.

Die zweite Grundlage ist ein gutes Angebot mit professionellen Produktbildern. Wenn das Titelbild nicht heraussticht oder das Angebot gar nicht auffindbar ist, weil die Amazon SEO Optimierung nicht ausreichend erledigt wurde, werden Kunden das Produkt nicht kaufen, egal wie gut es ist.

Wenn beide Faktoren erfüllt sind und man sich in einer größeren Kategorie aufhält, sind fünfstellige Monatsumsätze pro Produkt keine Seltenheit. Bei einer Marge von 20 % sind das 2.000 € Gewinn pro Monat.

Ob man sich rein auf unspezifische Cashflow Produkte oder den Aufbau eine Themenmarke spezialisiert bleibt dabei jedem selbst überlassen. Der Vorteile einer Cashflow Brand ist, dass man deutlich schneller hohe Umsätze macht, als wenn man Brandbildung betreibt. Dafür zahlt sich eine Marke aber langfristig aus, da man diese auch außerhalb von Amazon bekannt machen kann und vermutlich einen höheren Preis erzielt, wenn man sein Unternehmen verkaufen will.

Wer sich jetzt von diesem Thema gepackt fühlt und gerne mehr erfahren würde, findet auf dem Blog Lukas (Deutschlands bekanntester Amazon Unternehmer), umfangreiche Informationen und Anleitungen zu allem, was mit Amazon FBA zu tun hat.

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