Anzeige

6 Spartipps fürs Bad – so sparen Sie richtig

Jahr für Jahr steigen die Kosten für Energie sowie Wasser und lassen die Betriebskosten explodieren. Viele Kostenfresser sind im Badezimmer zu finden, wo sie in Form von Toilettenspülungen, Armaturen sowie Handbrausen freudig den Verbrauch in die Höhe treiben. Damit die Jahresabrechnung nicht zum Schreckgespenst wird, ist ein kostengünstiger Umgang mit Strom und Trinkwasser essentiell. Wir zeigen, wie Sie mühelos Ihren Strom- und Wasserverbrauch im Badezimmer senken können und gleichzeitig hohen Komfort erfahren.

6 Spartipps fürs Bad – so sparen Sie richtig
Anzeige

Spartipp 1: Bewusster Umgang mit Warmwasser

Warmwasser gehört zu den größten Energiefallen im Badezimmer. Was sich so angenehm auf der Haut anfühlt, sorgt für ein großes Loch im Portemonnaie. Denn Warmwasser verursacht neben den Wasserkosten in den meisten Fällen zusätzliche Kosten für Strom oder Gas – rund 38,4 Prozent der Stromkosten gehen auf das Konto der Warmwasseraufbereitung. Egal ob es sich bei der Aufbereitung um einen Durchlauferhitzer, eine Heizungsanlage oder einen Warmwasserspeicher handelt, Warmwasser kostet Geld. Beschränken Sie das Duschvergnügen auf wenige Minuten und minimieren Sie die Temperatur, schon verbrauchen Sie weniger Energie. Beim Händewaschen sollten Sie möglichst kein warmes Wasser verwenden, auch die Morgenroutine klappt prima mit Kaltwasser.

Wer sein Wasser besonders effizient erwärmen möchte, sollte auf Solarenergie umsteigen. Bei dieser Methode benötigen Sie lediglich im Winter zusätzliche Energie für warmes Duschwasser.

Spartipp 2: Weniger verbrauchen

Die wohl bekannteste Methode, um Kosten zu senken: Den Verbrauch einschränken. An vielen Stellen im Badezimmer lässt sich der Einsatz von Energie und Ressourcen mühelos einschränken. Statt zu baden, sollten Sie lieber unter die Dusche steigen. Für einen zehnminütigen Duschgang benötigen Sie im Schnitt 100 Liter Wasser, während Sie rund 200 Liter für ein ausgedehntes Schaumbad benötigen. Reduzieren Sie die Duschzeit auf knapp fünf Minuten, damit können Sie mühelos weitere Liter einsparen. Auch beim Zähneputzen und Rasieren können Sie sparen, indem Sie das Wasser ausdrehen, wenn Sie es gerade nicht benötigen. Auch Licht sollte ebenfalls nur brennen, wenn es wirklich nötig ist.

Spartipp 3: Sparsame Features

Um den Verbrauch effektiv zu senken, haben die Hersteller von Sanitärprodukten zahlreiche Features entwickelt. So begrenzt im Inneren des Wasserhahns eine sogenannte Wassersparkartusche die Wassermenge und spart bis zu 50 Prozent ein. Kartuschen sind austauschbar, sodass auch ein alter Wasserkran von der Funktion profitieren kann. Für einen kräftigen Wasserstrahl sollte am Auslauf des Hahns ein Luftsprudler integriert sein, dieser mengt Wasser mit Luft und sorgt für einen weichen Wasserschwall.

Um Stromkosten zu senken, hilft ein Thermostat. An der Armatur stellen Sie vorab die gewünschte Temperatur ein, so kann das Wasser direkt in Wunschtemperatur heraus fließen und Sie sparen sich die manuelle, langwierige Einstellung. Sollte ein Thermostat nicht in Frage kommen, sollte ein Einhandmischer zum Einsatz kommen. Über das Bedienelement lässt sich der Wärmegrad mühelos wählen, ohne viel Wasser zu verschwenden.

Handbrausen und Regenduschen können Sie nachträglich mit einem Durchlaufbegrenzer ausstatten. Zwischen Schlauch und Brause eingesetzt, verringert er den Wasserverbrauch um die Hälfte. Einziger Nachteil: Der Druck aus der Handbrause fällt ebenso gering aus und der Wasserstrahl ist eher schmal. Mehr Power bei ähnlich geringem Verbrauch ermöglicht der Sparduschkopf, der den Begrenzer mit einer Mischdüse kombiniert. Eine weitere gute Möglichkeit bietet der Wasser-Stopp-Knopf. Bei Bedarf lässt sich das Wasser einfach ausschalten – so bleibt das Wasser im Duschkopf angenehm warm, während Sie sich gemütlich einseifen. Nach einem erneuten Knopfdruck fließt es wie gehabt wieder heraus.

Auch bei der Toilettenspülung können Sie den Verbrauch regulieren. Moderne Spülkästen sind häufig mit einer einstellbaren Spülmenge ausgestattet, so bestimmen Sie selbst, wie viel Wasser verbraucht werden soll. Praktisch ist auch eine 2-Mengen-Spülung, bei der Sie aus zwei Spülmengen wählen können. Je nach Größe der Hinterlassenschaften entscheiden Sie sich für die kleine oder die große Spülung. Für Urin genügt 3,5 Liter, größere Hinterlassenschaften benötigen zwischen 6 und 9 Liter.

Sie erhalten das System auch für trendige Unterputzspüler mit Revisionsplatte. Praktisch ist auch ein Spüler mit Stopp-Taste, bei der Sie den Spülgang manuell unterbrechen können.

Spartipp 4: LED statt Glühbirne

Taghelle Glühbirnen am Badezimmerspiegel sorgen beim Schminken und Rasieren für einen deutlichen Blick. Weitere Lampen erhellen in der Regel das restliche Badezimmer. Um Strom zu sparen, sollten Glühbirnen und Halogenlampen gegen LED-Lämpchen getauscht werden. Diese Leuchtmittel benötigen bei gleicher Helligkeit weniger Energie, außerdem punkten Sie durch eine hohe Brenndauer.

Spartipp 5: Wäsche waschen

In vielen Haushalten hat die Waschmaschine ihren festen Platz im Badezimmer gefunden und besitzt dort großes Einsparpotential. Statt täglich ein paar Kleidungsstücke bei hohen Temperaturen zu waschen, sollten Sie die Maschine nur vollbeladen starten. Zudem empfiehlt es sich, die Wäsche bei niedrigen Temperaturen zu waschen. Besitzt die Maschine ein Eco-Programm, wählen Sie dieses. Bei alten Waschmaschinen kann es ratsam sein, sie gegen ein neues Modell auszutauschen. Im Vergleich lässt sich damit ungefähr 15 Prozent an Energie einsparen. Achten Sie beim Kauf auf die Energieeffizienzklassen, umso besser die Klasse, desto geringer der Verbrauch.

Übrigens, trocknen Sie die Wäsche am besten auf der Wäscheleine im Garten oder auf der Wäschespinne im Keller und verzichten Sie auf den Stromfresser Wäschetrockner.

Spartipp 6: Regenwasser oder Brauchwasser nutzen

Für viele Bereiche im täglichen Leben kann problemlos auf Trinkwasser verzichtet werden. So kommen Waschmaschine, Toilettenspülung, Blumen, Haushaltsreinigung sowie Autowäsche problemlos ohne das kostbare Gut aus. Stattdessen kann Regenwasser genutzt werden. Mithilfe einer Regenwasseranlage wird es gesammelt und gereinigt, sodass brauchbares Wasser entsteht. Zugegeben, die Anschaffungskosten einer Regenwasseranlage sind mit rund 5.000 Euro hoch, doch dank einer jährlichen Ersparnis von circa 240 Euro gleichen sich die Kosten nach einiger Zeit wieder aus. Sie haben einen Garten? Dort lässt sich leicht eine Regentonne aufstellen. Mit dem gesammelten Wasser bewässern Sie die Grünflächen ohne teures Trinkwasser zu verschwenden.

Auch Brauchwasser beziehungsweise Grauwasser lässt sich prima nutzen. Hierbei handelt es sich um benutztes, fäkalienfreies Wasser, welches beim Duschen, Baden oder Händewaschen entsteht. Mithilfe einer Grauwasser-Anlage wird es aufgefangen und in mehreren Filterkästen gereinigt. Nach der Filterung entspricht es dem Standard für die Spülung, Gartenbewässerung, Reinigung oder zum Wäsche waschen. So reduzieren Sie den Trinkwasserverbrauch mühelos.

Empfehlen Sie den Artikel weiter!
Folgen Sie uns auf