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Tomaten: Rot, rund und gesund!

Rund 24kg Tomaten isst der Deutsche pro Jahr – das Gemüse ist nicht nur gesund, sondern roh oder gekocht sehr schmackhaft. Am beliebtesten sind Tomatensauce, Ketchup und die Pizzasauce. Wir stellen Ihnen einige Möglichkeiten rund um die Tomate vor, von der Zucht bis hin zur Verarbeitung.

Tomaten: Rot, rund und gesund!
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Tomaten züchten und pflegen

Allgemein gilt der SparTipp: Verwenden Sie Obst und Gemüse saisonal! Hat eine Frucht gerade Saison, ist sie schmackhafter und vor allem günstiger – schließlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. In Deutschland währt die Tomaten-Saison ungefähr von Juni bis Ende Oktober.

Wenn Sie im Supermarkt einkaufen, lohnt sich Preise vergleichen vor allem bei Tomaten: Durch die unterschiedlichen Sorten wie Cocktail-, Rispen-, Fleisch- oder Naschtomaten und Abpackungen sollten Sie besonders auf den Kilopreis achten.

Möchten Sie Tomaten im Garten oder auf dem Balkon selbst züchten, gibt es viele Möglichkeiten. Sie können veredelte und vorgezogene Jungpflanzen in Aktionsverkäufen bei Discountern oder im Fachhandel erwerben.

Haben Sie getrocknete Tomatensamen, können Sie diese ab März in Töpfen mit Folie abgedeckt auf einer sonnigen Fensterbank vorzüchten. Vielleicht lohnt sich bei einer größeren Menge auch ein Mini-Gewächshaus aus Kunststoff, das jedes Jahr wiederverwendet werden kann.

Die gekauften oder selbst gezüchteten Setzlinge werden nach den Eisheiligen am 20. Mai umgesetzt – ins Freiland oder in große Töpfe. Denken Sie daran, dass viele Sorten hoch und schnell wachsen und sparen Sie sich die Mühe, die Pflanzen wiederholt umpflanzen zu müssen. Beim Einpflanzen können Sie Rankhilfen gleich mit einsetzen: Dünne Bambusstäbe im Bündel sind günstig und wiederverwendbar. Tomaten lieben sonnige Plätze in nährstoffreicher Erde mit genügend Abstand zur Nachbarpflanze (60 cm und in einer Doppelreihe Abstand zwischen den Reihen 100cm).

Sobald die Tomaten blühen, benötigen sie nährstoffreichen Dünger. Im Vergleich zu Kaliumdünger aus dem Fachhandel lässt sich mit selbst hergestelltem Brennesselsud bares Geld sparen. Damit die Früchte nicht wegen ungleichmäßiger Wasserversorgung platzen, warten Sie mit dem Gießen nicht, bis die Erde völlig ausgetrocknet ist und achten Sie darauf, nicht die Blätter zu befeuchten.

Wenn die Tomatenpflanzen kräftig wachsen, dürfen Sie „geizen“! Als „Ausgeizen“ bezeichnet man den Vorgang, wenn die Seitentriebe ausgebrochen werden, um einen größeren Ertrag zu erzielen. Entfernen Sie dazu die kleinen Triebe ohne Blüten, vor allem in Bodennähe.

Tomaten verarbeiten und bevorraten

Bei einer guten Tomatenernte gilt es, die reifen Früchte beizeiten zu verarbeiten und haltbar zu machen. Bei geschmackvollen Tomaten lohnt es sich unter Umständen, Tomaten zu trocknen.

Dazu entfernen Sie Kerne und Fruchtfleisch aus den Tomaten (die zu einer Sauce verarbeitet werden können) und legen die Tomatenstücke mit der Schale nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Mit Salz, Pfeffer und mediterranen Kräutern (Rosmarin, Basilikum und Oregano) würzen. Die Tomaten benötigen bei 100 Grad je nach Größe 2-5 Stunden und sollten noch leicht elastisch sein. Während dieser Zeit muss der Ofen geöffnet bleiben (z.B. mit einem Kochlöffel), damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Damit der Energieverbrauch das Sparen nicht zunichtemacht, planen Sie am besten, wie der Ofen optimal während und nach der Trocknung ausgelastet werden kann. Je nach Auslastung lohnt sich vielleicht auch ein Dörrgerät, damit Obst und Gemüse energiesparend getrocknet werden können.

Nach dem Auskühlen werden die Tomaten am besten in einem Schraubglas mit einer Knoblauchzehe bedeckt und mit Olivenöl dunkel und trocken gelagert. So sind sie mehrere Wochen haltbar.

Dazu haben wir weitere ergiebige und günstige Rezepte zusammengestellt:

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